Grenzen spüren und setzen

Ein gesundes Nein beginnt oft lange vor dem ersten Wort

Grenzen setzen klingt theoretisch einfach.

Nein sagen.

Abstand nehmen.

Klar kommunizieren.

Doch in der Realität merken viele Menschen erst sehr spät, dass ihre Grenze längst erreicht ist.

Vielleicht sagst du Ja, obwohl dein Körper längst Nein sagt.

Vielleicht erklärst du dich endlos.

Vielleicht fühlst du dich schuldig, sobald du dich abgrenzt.

Oder du bemerkst deine eigene Grenze erst dann, wenn du bereits erschöpft, gereizt oder überfordert bist.

In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage:

Wie kann ich meine Grenzen früher wahrnehmen – und klarer vertreten?

 

Grenzen sind nicht egoistisch

 

Grenzen schützen nicht nur uns selbst. Sie machen Beziehungen oft überhaupt erst ehrlich möglich. Denn eine Grenze sagt nicht automatisch:

„Du bist falsch.“

Sie kann auch bedeuten:

„Das ist gerade das, was ich brauche.“

 

Inhalte

 

Was sind persönliche Grenzen?

  • körperliche, emotionale und soziale Grenzen
  • wie sich Grenzen im Körper bemerkbar machen können
  • warum Menschen eigene Grenzen übergehen
  • People Pleasing und Anpassung
  • Konfliktvermeidung
  • Schuldgefühle
  • Angst vor Ablehnung
  • Nein sagen lernen
  • Grenzen klar und respektvoll formulieren
  • wann Erklärungen hilfreich sind – und wann nicht
  • kleine Übungen für mehr innere Klarheit

 

Typische Gedanken

 

Vielleicht kennst du Sätze wie:

„Ich will niemanden enttäuschen.“

„So schlimm ist es doch nicht.“

„Ich stelle mich bestimmt nur an.“

„Ich muss das doch schaffen.“

„Was denken die anderen dann von mir?“

Im Workshop schauen wir darauf, was hinter solchen Gedanken stehen kann – ohne sie zu bewerten.

 

Praktische Übungen

 

Wir arbeiten unter anderem mit

  • Körpersignalen
  • Reflexionsfragen
  • Alltagssituationen
  • kleinen Kommunikationsübungen
  • Beispielsätzen für schwierige Situationen
  • Journaling
  • persönlichen Grenzampeln

 

Deine persönliche Grenzampel

 

Du entwickelst im Workshop ein eigenes System:

Grün: Das fühlt sich stimmig an.

Gelb: Erste Anzeichen von Unwohlsein oder Überforderung.

Rot: Hier ist meine Grenze erreicht.

So entsteht ein Werkzeug, das du auch im Alltag weiter nutzen kannst.

 

Für wen geeignet?

 

Für Menschen, die

  • oft Ja sagen, obwohl sie Nein meinen
  • Schwierigkeiten mit Abgrenzung haben
  • sich schnell verantwortlich für andere fühlen
  • nach einem Nein Schuldgefühle bekommen
  • ihre Grenzen häufig erst spät bemerken
  • klarer und gleichzeitig wertschätzend kommunizieren möchten

 

Organisatorisches

Format: Live online
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 69 €
 

 

Ein Nein muss nicht hart sein.

Es darf klar sein.

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